Archiv der Kategorie: Verwaltungsrecht
Epilepsie und Fahrerlaubnis
Auch bei Epilepsie kann ausnahmsweise eine Fahreignung angenommen werden. Für Pkw ist hierfür Voraussetzung, dass kein wesentliches Risiko von Anfallrezidiven mehr besteht. Dieser Annahme ist gerechtfertigt bei einer Anfallfreiheit von einem Jahr. Für Lkw sind die Anforderungen wesentlich höher. Hier … Weiterlesen
Hohes Aggressionspotenzial und die Anordnung einer MPU
Nicht jede Straftat, die im Zusammenhang mit der Kraftfahrereignung steht und Anhaltspunkte für ein hohes Aggressionspotenzial bietet, stellt eine erhebliche Straftat im Sinne von § 11 III 1 Nr.6 FeV dar und berechtigt zur Anordnung einer MPU. Einen Anhalt für … Weiterlesen
Anordnungen zur Ladungssicherheit und Untersagung der Weiterfahrt
Ein Spediteur beauftragte regelmäßig andere Frachtführer damit, Transporte durchzuführen. Polizeibeamte hatten Anordnungen zur Ladungssicherheit erteilt und die Weiterfahrt untersagt. Hiergegen wollte der Spediteur vorgehen und ein solches Vorgehen untersagen lassen. Allerdings fehlt ihm die Antragsbefugnis nach § 42 II VwGO. … Weiterlesen
Mängel des MPU-Gutachtens
Wenn das Gutachten aus sich heraus nicht nachvollziehbar ist oder ihm aus anderen Gründen die Schlüssigkeit fehlt, kann das Gericht diesen Mangel nicht durch eigene Erwägungen beheben. Das Gericht darf sich grundsätzlich nicht an die Stelle eines Gutachters ergeben, ihm … Weiterlesen
Kenntnis von Eintragungen
Die Behörde hatte nach den erforderlichen Zwischenschritten (Ermahnung, Verwarnung) wegen 8 Punkten die Fahrerlaubnis entzogen. Bei der Verwarnung hatte der Führerscheininhaber aber schon die 8-Punkte-Grenze erreicht. Hierüber informierte er auch die Behörde, die aber erst später vom Kraftfahrt-Bundesamt nach § … Weiterlesen