Archiv der Kategorie: Verkehrsrecht
ProViDa ist nicht immer standardisiert
Dieses Messverfahren aus einem nachfahrenden Auto heraus wird regelmäßig als standardisiert angesehen, wenn eine vorgesehene Betriebsart verwendet wird. Wird aber eine manuelle Weg-/Zeitberechnung der Videoaufzeichnung durch nachträgliche Auswertung des geeichten Wegstreckenzählers und Auszählung der Einzelbilder vorgenommen, ist diese Auswertungsmöglichkeit nicht … Weiterlesen
Feststellungen im Urteil in einem Bußgeldverfahren
Die Beweiswürdigung in den Urteilsgründen muss so gegeben sein, dass dem Rechtsbeschwerdegericht die rechtliche Überprüfung allein hieran möglich ist. Wenn eine Hauptverhandlung in erlaubter Abwesenheit des Betroffenen und auch ohne seinen Verteidiger stattfindet, sind die früheren Erklärungen nach § 74 … Weiterlesen
Keine Tilgungshemmung durch nach dem 30.4.2014 erfolgte Eintragungen
Nach der Änderung des Punktesystems hemmen Neueintragungen die Tilgung alter Punkte nicht mehr, jede neue Eintragung wird individuell getilgt. Vorher hemmte die letzte Eintragung regelmäßig die Tilgung der Voreintragungen. Das Gericht stellt klar, dass Eintragungen im FAER, die nach der … Weiterlesen
Beharrlicher Pflichtenverstoß und das Fahrverbot
Nach § 4 Abs.II BKatV wird bei einem sogenannten beharrlichen Pflichtenverstoß ein Fahrverbot von regelmäßig einem Monat angeordnet. Dieses kommt unter anderem in Betracht, wenn gegen den Fahrer wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt wurde … Weiterlesen
Genügende Entschuldigung des Betroffenen
Legt der Betroffene eines Bußgeldverfahrens ein ärztliches Attest vor, aus dem sich ergibt, dass er nicht verhandlungsfähig ist, darf das Amtsgericht den Einspruch nicht mit der Begründung verwerfen, das Ausbleiben des Betroffenen im Termin sei nicht genügend entschuldigt worden. Bestehende … Weiterlesen