Archiv der Kategorie: Verkehrsrecht
Unfallregulierung auf Gutachtenbasis
Nach einem KFZ-Unfall will der Geschädigte auf Gutachtenbasis mit der gegnerischen Versicherung abrechnen. Die gegnerische Haftpflichtversicherung kürzt die Beträge und verweist auf günstigere Verrechnungssätze einer freien Werkstatt, die sie vor Ort ermittelt hat. Dies ist grundsätzlich zulässig (BGH, VI ZR … Weiterlesen
MPU auch schon bei 1,2 Promille möglich
Der VGH Baden-Württemberg (10 S 1748/13) hat entschieden, dass gem. § 13 FeV schon bei einer Alkoholisierung von 1,2 Promille eine MPU angeordnet werden kann. Und wer gar kein oder ein negatives MPU-Gutachten beibringt, verliert die Fahrerlaubnis. Ebenso kann bei … Weiterlesen
Mobile Halteverbotsschilder schlecht zu erkennen – dennoch wirksam
An die Sichtbarkeit von Verkehrsschildern, die den ruhenden Verkehr betreffen, sind deutlich geringere Anforderungen zu stellen als an solche für den fließenden Verkehr. Bevor ein Fahrzeugführer sein KFZ endgültig abstellt, hat er den leicht einsehbaren Nahbereich auf entsprechende Verkehrszeichen zu … Weiterlesen
Mobiltelefon im Auto: Auch Internet und Navi-Funktion sind tabu…
Die Nutzung des Mobiltelefons durch einen Fahrzeugführer als Navigationsgerät oder zur Internetabfrage ist eine Benutzung i.S.d. § 23 Abs.Ia StVO, wenn das Handy hierfür in der Hand gehalten wird. OLG Hamm, Beschluss vom 15.01.2015, 1 RBs 232/14 Zur Begründung wird … Weiterlesen
Auch die mehrmalige Handynutzung rechtfertigt ein Fahrverbot
Mittlerweile ist es weitgehend bekannt: Wer innerhalb eines Jahres zweimal mind. 26 km/h zu schnell fährt, riskiert ein Fahrverbot wegen beharrlicher Pflichtverletzung, § 4 Abs.II BKatV. Aber auch bei mehrfachen Verstößen gegen das Verbot der Handynutzung am Steuer kann ein Fahrverbot … Weiterlesen