Archiv der Kategorie: Verkehrsrecht
Richter müssen behauptete besondere Sachkunde darlegen
In einem Verfahren wurde gerügt, dass auch Privatunternehmen an der Auswertung von Messungen beteiligt sind. Dies ist grundsätzlich nicht erlaubt, die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten stellt eine typische Hoheitsaufgabe dar. Eine eigenverantwortliche Wahrnehmung durch Privatpersonen (hier die Herstellerfirma) ist ausgeschlossen. Es … Weiterlesen
Einziehung von Taterträgen im Ordnungswidrigkeitenrecht
Nach § 29a OWiG kann das aus der Tat erlangte eingezogen werden. Ein häufiger Fall sind Fahrten einer Spedition, bei denen die Lkw überladen werden oder gegen ein Sonntagsfahrverbot verstoßen wird. Der Vorteil besteht hier in der Regel in dem … Weiterlesen
Absehen vom Fahrverbot bei Existenzgründung
Zunächst hatte der Betroffene ein Fahrverbot nach § 4 II BKatV (beharrlicher Pflichtenverstoß, hier innerhalb eines Jahres nach Rechtskraft einer vorhergehenden Entscheidung erneut um mind. 26 km/h zu schnell) nebst einem auf 240 € erhöhten Bußgeld von der Behörde für … Weiterlesen
Die Visitenkarte der Autoaufkäufer
Wer kennt das nicht? Man kommt zu seinem geparkten Auto zurück und es hängt eine Visitenkarte daran, auf der mitgeteilt wird, dass ein Autoaufkäufer Interesse an dem Wagen haben würde. Gegen einen solchen Händler wurde in Nordrhein-Westfalen eine Geldbuße verhängt, … Weiterlesen
Man darf sich nicht nur auf die Technik verlassen
Der Betroffene führte ein Fahrzeug mit Verkehrszeichenerkennung, das auch automatisch die zulässige Höchstgeschwindigkeit einhalten sollte. Das System funktionierte nicht, der Fahrer erhielt ein Bußgeld wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung. Zu Recht, der Betroffene darf sich auf Fahrassistenzsysteme nicht blind verlassen. Diese sei … Weiterlesen